21 Aug

AEZ – Wie ein Depp in Frankreich

Sophia von Schubert, Jennifer Bonnot und Natalie Warschuhn über ein virtuelles Kauferlebnis im Alstertal Einkauf-Zentrum, das die gesamte Tagesplanung veränderte –  wie durch Zauberhand und mit einem Super Versprechen, das schnell sein wahres Gesicht zeigte.

Eigentlich will ich nur mein Kleid umtauschen, das ich zur Hochzeit meiner Schwester anziehen sollte. Sie hatte es ausgesucht (Orange!! Mit grünen Spitzen am Saum!). Was soll man dazu noch sagen…? Das ist schon eine Kunst, sich für so ein Teil zu entscheiden, für die Brautjungfer seiner eigenen Hochzeit. Jetzt musste ich möglichst unauffällig versuchen, ein Kleid zu finden, was ihren und meinen Vorstellungen entspricht. Es war nur zu ihrem Besten, es sollte ja der schönste Tag ihres Lebens werden.

AEZ - Wie ein Depp in Frankreich

Ich bin also auf dem Weg zum Laden, als ich die Anzeige für die App des Einkaufszentrums entdecke.

„Jetzt die Center App laden!“, war die Aussage der Anzeige, die mir sofort ins Auge springt. Sofort reizen mich die Versprechen des Angebotes, schnell und einfach mit Rabatten und Gutscheinen sich den Shopping Tag zu versüßen. Beim Warten in der Schlange an der Kasse habe ich genügend Zeit, um die App herunter zu laden. Mal sehen, was die so alles für mich bereit hält:

Durch die Eingabe von personenbezogenen Daten, wie Angaben zum Geschlecht und Alter kann ich Punkte sammeln, die mich zu einem Einkaufsgutschein führen sollen. Über das kostenlose W LAN im ganzen Center soll es blitzschnell gehen. Sofort hätte ich einen Gutschein in der Hand. Obwohl ich keine Zeit und einen Termin bei der Floristin für die Kirchengestaltung der Hochzeit habe, will ich mir diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und folge den Anweisungen auf meinem Handy.

Blitzschnell ist eindeutig etwas anderes!

Bis ich die geforderten 100 Punkte für einen Gutschein bekomme, muss ich unzähligen Anweisungen auf der App folgen. Für jede gibt es aber nur wenige Punkte, die mich dem Gutschein näher bringen. Besonders reizvoll ist das nach 3 Minuten nicht mehr. Ich suche also zügig und konzentriert nach einem Kleid, als Ersatz für Orange!! Mit grünen Spitzen am Saum! Währenddessen springen mir an sämtlichen Plätzen und Orten im Center diese Anzeigen entgegen. Wie kann es möglich sein, ein solch großes Versprechen so stark zu umwerben, welches nach so kurzer Zeit seinen Reiz bei den Kunden verliert?

Das Kleid habe ich gefunden. Ohne die App. Allerdings habe  ich den Termin mit der Floristin für diese App sausen lassen. Kein gutes Gefühl, da meine Schwester sich auf mich verlassen hatte und ich jetzt aber mit so etwas Unsinnigem die Zeit vertrödelt hatte. So fühle ich mich nun eher wie ein Depp und nicht „wie Gott in Frankreich“, wie der Slogan des Centers lautet. Das Verlangen, mir auch die anderen Anwendungen der App, wie z. B. eine Shopübersicht oder die Erstellung meiner eigenen Merkliste anzusehen, ist nach dem Erlebnis gleich Null. Es macht für den Einkauf also doch mehr Sinn, selbst auf Schnäppchensuche zu gehen, als sich auf eine App zu verlassen. Nicht jede App ist Gold (und Zeit) wert.

21 Aug

Warum das Rad immer neu erfinden? Crossmedia im Shopping Center

Von Eileen Mönnich

Warum das Rad neu erfindenFür meinen aktuellen Arbeitgeber Kfzsachverstand.de habe ich mich auf die Suche nach neuen, kreativen, ergänzenden Crossmedia- Maßnahmen begeben. Doch gebe ich mich dieses Mal nicht mit der 0/8/15 – Anzeige, perfekt positioniert, gerade zu makellos mit einer ihr unglaublich schmeichelnden Beleuchtung zufrieden. Ich will unkonventionelle Marketingmaßnahmen mit dem gewissen Etwas. Daraus schließend habe ich mich für eine alternativere Umgebung entschieden: das Mercado in Altona.

Der Grund dafür? Es ist die Hoffnung nach vielen enttäuschenden und wenig inspirierenden Begegnungen mit Social-Media-Versuchen, endlich etwas Neues und Kreatives zu finden. Vielleicht ausnahmsweise etwas Echtes oder zumindest etwas, das danach aussieht. Der bisher wohl befremdlichste Kontakt mit Hollister vor einigen Jahren würde sich in Altona vermutlich nicht wiederholen: Als ich nach einem T-Shirt-Kauf den Kassenbon entgegen nahm, sagte die Kassiererin mit schriller Stimme und einem aufgelegtem Lächeln: „Byeee! Have a nice day and check us out on facebook!“ Viel mehr Fremdschäm ist kaum noch möglich. Und von weiteren Begebenheiten meines Einkaufs, wie zum Beispiel den angeblich wohligen Gerüchen, möchte ich erst gar nicht anfangen.

Da ich von diesem Erlebnis noch ein leichtes Trauma verspüre, hoffe ich also im Altonaer Mercado mein Glück zu finden. Social Media, so gerne es auch genutzt wird und das mit Sicherheit auch in solchen Gegenden, gerät immer wieder in die Kritik.

Wie werden also die „alternativeren“ urbanen Menschen durch Social Media angesprochen?

„Make it real“ hat sich Coca Cola nicht umsonst auf die Fahne geschrieben. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen. Ist also bereits bei der Aussprache des Wortes „Facebook“ ein übler Beigeschmack auf der Zunge, dürfte es nicht all zu einfach sein, eine Akzeptanz oder sogar eine Interaktion der potenziellen Kunden für sich zu gewinnen.

Wie also schafft es z.B. das Mercado in Altona die Brücke von der sozialen Offlinewelt zur sozialen Onlinewelt zu bauen? Die Reise durch das Shopping Center ist zunächst eher ernüchternd. Überall kleine Poster, Auslagen, hier und da mal ein Aufsteller oder eine Folie an der Scheibe, aber bis auf den einen oder anderen Hinweis zur jeweiligen Facebook-Seite keine Spur  von Social Media. Auch bei der Nachrecherche finde ich nicht alles auf Anhieb. Das Mercado scheint recht aktiv bei Facebook vertreten zu sein. Doch offline für das Social Media Angebot zu werben, scheint hier keinen großen Stellenwert zu haben.

Dann kommt die gesuchte Inspirationsquelle, als ich das Shopping Center gerade verlassen will: eine echte, witzige Idee vom  TUI – Reisebüro im Mercado. Social Media Offline und direkt am Point of Sale. Sogar handschriftlich fordert TUI im Rahmen der Neueröffnung zu einem Fotowettbewerb auf. Urlaub zum richtigen Zeitpunkt buchen, ein außergewöhnliches Urlaubsfoto mit dem gelben Quietscheentchen schießen, bei Facebook posten und mit etwas Glück 100€ gewinnen. Ein kleines, aber feines Poster, das wirklich dazu einlädt mitzumachen. Zumindest dann, wenn das Timing mit dem eigenen Urlaub zusammen passt.

Es muss also nicht das Rad neu erfunden werden. „Back to the Roots“ ist hier das Stichwort, denn schon mit einfachsten und günstigsten Mitteln kann Involvement geschaffen werden.

 

Warum das Rad neu erfinden 3

 

21 Aug

New School oder doch Old School?! – Social-Media und Einkaufszentren

Von Bennet Lütjens

Es ist Donnerstagmorgen, 14. August 2014: die Sonne scheint durch die Jalousie – erster Gedanke: da war doch noch was….

Achja, die Erinnerung an eine Recherche-Aufgabe kommt aus den tiefen der Gehirnwindungen wieder hervor. Also ab: Aufstehen, fertig machen und los. Noch hält sich die Begeisterung in Grenzen und die Frage:“ Wen interessiert der Scheiß überhaupt!“ schwirrt schon bei der ersten Zigarette durch den Kopf, ich kann ihnen jetzt schon Versichern dieser Gedanke und wird die nächsten Stunden durchgehend begleiten;).

Tibarg 1Ich begebe mich also zu einem der kleineren Einkaufzentren von Hamburg, das in meinem direkten Einflussgebiet liegt. Das weltberühmte, oft kopierte und doch nie erreichte Tibarg Center. (Ein kleiner Lacher ist jetzt durchaus gestattet, Anm. d. A) Da das Wetter am heutigen Tag mitspielt und ich selbst auch bei relativ guter Verfassung bin, lasse ich mich trotz meiner ersten negativen Gedanken und der immer wieder auftretenden Buchstabenfolge: WTF (What the F***) relativ gutgelaunt und motiviert auf die Recherche ein.

Da Soziale-Medien uns heute eigentlich überall begleiten und unterstützen (positiv sowie negativ), finde ich es relativ interessant, wie sich unsere NiendorferVersion der Malls aus den guten alten USA in diesem Bereich präsentiert und die Cyber-Welt nutzt, um das Käuferpotenzial zu generieren. Content, Involvement, CRM (Customer Relationship Management) und Direct Response geistern heute ja durch die Köpfe der Management Eliten. Da wird bestimmt was geboten, denke ich … Zurück zum Thema: ich nähere mich also dem Tibarg Center.

Tibarg 2

Eigentlich macht das Shopping Center gar keinen schlechten Eindruck: es ist ein relativ neuer Bau, viel Glas und Stahl. Das Logo ziert den Eingangsbereich und der Menschenfluss rein-raus  floriert. Das Publikum tendiert eher Richtung Ruhestand und sieht nicht mehr ganz so jung. Aber vielleicht täuscht der äußere Eindruck ja und drinnen steppt der Bär.

In Hinblick auf meine Recherche fällt mir sofort der von Werbung gespickte Türbereich auf und ich beschließe, in guter „Aller guten Dinge sind Drei“ Manier die Begrüßungszone genauer unter die Lupe zu nehmen.

Tibarg 3

 

Mit einem geschulten Blick nehme ich die Werbebotschaften genauer unter die Lupe und stelle fest, dass es sich wirklich um Werbemaßnahmen mit Einfluss von Social-Media Kanälen handelt. Es werden Programmangebote mit QR-Codes beworben, wobei ich mich bis heute Frage stelle, wer scannt die Dinger überhaupt. Aha, dann Hinweis auf einen Facebook und flippige Testamonials starren mich in der üblichen Hipster-Pose an. Also alles richtig gemacht? Ich stelle dies sofort in Frage und surfe  per Smartphone auf die beworbenen Inhalte, um mir ein genaueren Überblick zu verschaffen.

(Hinweis an dieser Stelle: das Center habe ich noch nicht betreten)

 

Tibarg  FB

Auf der Facebook-Seite angekommen sehe ich als erstes das letzte Eintragungsdatum: 30.Juli. Ok, gut zwei Wochen her. Etwas über 6000 Fans interessieren sich also für solche Werbepostings. Ich frage mich, warum das Center Management überhaupt eine Facebook Seite macht und habe ein Déjà-vu der bereits bekannten Buchstabenfolge WTF!.

Mir fällt sofort der Facebook Auftritt der deutschen C-Promi-Elite ein:  Kay One und Prinz Markus van Anhalt (Keine Sorge, falls Sie die nicht kennen, es würde Ihr Weltbild nicht grundlegend ändern, wenn Sie hier nachbessern), denn bei diesen Personen wird einiges in der Online-Darstellung richtig gemacht – vor allem werden deren Facebook-Auftritte regelmäßig gepflegt. Beim zweiten Blick fiel mir aber ein noch viel verstörender wirkendes Detail im Plakat auf: der komplett neben der Spur wirkende, leere Ausdruck des Testamonials. Was hat der genommen und welcher Marketing-Profi hat das abgesegnet, denke ich sofort  mit verschmitztem Lächeln 😉

Aber noch ist ja nicht alles verloren – vielleicht reißt der QR-Code zu dem Programmangebot: „Da Vinci- einer interaktiven Ausstellung“ das Ganze ja raus. Einmal gescannt wird man direkt auf die Website: http://www.tibargcenter.de/events.html weitergeleitet und !!! Surprise Surprise !!!  der Auftritt wirkt wirklich gut!!!  Es gab weitreichende Informationen, einen Newsletter, eine Shop-Übersicht, eine Center-Zeitschrift und sogar ein Lageplan zum Download steht dort zur Verfügung. Das Ganze ist in einem schlichten, hellen Design gehalten und sogar eine hübsche Frau strahlt mir entgegen (Nicht der komatös wirkende Holland Touri der Facebook Werbung).Gefällt mir … sehr gut. Es wirkt rund und durchdacht, ja sogar an die Zielgruppen gerichtet.

Mittlerweile bin ich in den Konsumtempel eingetreten und werde erschlagen von künstlichem Licht und den alt bekannten Schriftzügen von LOTTO, H&M, MC Donalds, Rewe und Co. Eine Eingangshalle und die üblichen Sitzbänke begrüßen mich in dem komplett ausgeleuchteten Eingangsbereich. Es folgen drei Stockwerke und eine Reihe an Cafés,  Restaurants und Fast-Food Läden. Alles wie überall anderswo …

Nach einer kurzen Besichtigung und einer kleinen Stärkung suche ich gezielt nach Social Media Angeboten, es hatte doch so gut begonnen … Ich suche und find doch nur ein „verstrahltes“ Gesicht und Hinweise auf Da Vinci (Da hätte man doch super eine Art Schnitzel-Jagd oder ein Quiz einbauen können). Das „Tibarg Journal“ steht irgendwo in einer Ecke und rottet vor sich hin.

Tibarg 4

Tibarg 5Bei der Begutachtung der Angebote des Einzelhandels und der Geschäfte fällt mir auf, wieviel bei richtiger Kommunikation und Kombination an allgemeinem Nutzen für alle dabei herausspringen könnte. So bietet die Thalia Buchhandlung W-LAN Hot-Spots für Kunden an, jedoch ist dies fast überall im Center verfügbar. Andere Geschäfte betreiben eigene Online Shops. Also warum nicht alle Geschäfte verbinden und einen gemeinsamen Shop aufbauen? Dieser fehlt nämlich auf dem ansonsten guten Internet-Auftritt vom Tibarg Center. So könnte sich der Kunde direkt überall im Center über die Angebote informieren und so schneller und bequemer zu den relevanten Informationen für sich kommen. Ein innerliches WTF baut sich wiederum auf und ich bin der festen Überzeugung, dass es besser geht.

Auf einmal stehe ich also da, einen Smoothie in der Hand, irgendwie ratlos und leicht verwirrt. Mein Fazit:

Bei richtigem Einsatz, einer Portion Kreativität und kontinuierlicher Umsetzung sowie Pflege kann hier eindeutig ein Mehrwert für den Konsumenten entstehen und ein Involvement von diesem erreicht werden (Image und Kundenbindung Kinners!). Jedoch wurde dieses leider nicht durchgezogen vom ambitionierten Team des Tibarg-Centers. Ein bisschen mehr Mut und Kreativität wäre hier zu wünschen. Es könnte alles so schön sein, aber schon der verstörende Eindruck des hirntoten Facebook-Werbe-Gesichts prägt sich leider ein und wird mich wohl in meinen Träumen verfolgen. Positiv fällt jedoch der mit QR-Codes versehende Web Auftritt auf, der gut gestaltet und übersichtlich herüberkam. Zielgruppengetreu wird hier auf das Nachbarschaftsgefühl verwiesen und der Kunde fühlt sich gut aufgehoben. Ganz nach dem Motto: Service vor!

Der Social-Media Auftritt ist zwar ganz passabel, sticht jedoch nicht heraus und fesselt den Kunden nicht. Es wirkt eher so wie: alle machen das, also machen wir das auch,  haben aber eigentlich keinen Plan (Parallelen zu dem Werbegesicht des Facebook-Plakats sind wohl nicht beabsichtigt). Richtig eingesetzt kann ich mir aber recht gut vorstellen , dass das funktionieren  kann.

Abschließend mein Appell an alle Shopping-Malls, Einkaufszentren und Passagen: wenn ihr uns auch bei Facebook und Co erreichen wollt,  dann doch bitte mit dem kreativen Enthusiasmus eines Gamers vor dem Endgegner und mit ein bisschen mehr Elan. Ihr könnt eigentlich nur wenig richtig machen, aber vieles verkehrt.

Daher ALL or Nothin`

20 Aug

#SOCIAL-MEDIA-Friedhof #SHOPPING-CENTER #weninteressierts?

Beobachtungen von Louisa Wölke & Cassandra Hoermann am 13. August 2014

 

Ob uns beim Shoppen schon einmal aufgefallen ist, dass uns in Einkaufscentren eine Flut von Social Media-Aufforderungen überrollt? Nö! Euch vielleicht?

Warum auch?
Ist der 5€ Gutschein für den Douglas Online-Shop nicht schon zur Normalität geworden? Aber womit werden wir überhaupt noch erreicht und an was erinnern wir uns am Tag danach? Gestern haben wir uns bei einem Einkaufsbummel im Elbe Einkaufszentrum mal genauer und vor allem bewusster umgeschaut: Hinschauen musste man allerdings ganz genau.

 

Social Media-Spam

Facebook hier, Twitter dort – die typischen Social Media-Kanäle haben uns in vielen Schaufenstern begrüßt oder sind uns auf Aufstellern entgegen gesprungen. Aber fallen die Werbemaßnahmen der Unternehmen beim Shoppen überhaupt auf? Oder läuft man eher blind an ihnen vorbei?
Mit auf Social Media-Aktivitäten gerichteten Augen sind uns unspektakuläre Apps aufgefallen und unzählige Vorschläge, Fanpages auf Facebook zu liken. Inklusive direkter Leitung dorthin: Das Shopping-Center bietet WLAN an, bis zu zwei Stunden am Tag kostenlos! WOW!? WLAN im Jahr 2014 kostenfrei anzubieten, ist nun wahrlich nichts Besonderes mehr, zumal fast jeder mobiles Internet auf dem Handy hat…das (meist) deutlich besser funktioniert.

Eigens für ein Unternehmen entwickelte Apps sind ja schön und gut – aber möchte ich den Speicherplatz meines Smartphones für eine weitere unnötige Applikation verschwenden? Ein Unterwäsche-Unternehmen hat zumindest auf den ersten Blick einiges richtig gemacht: Über diese App kann direkt online bestellt werden. Wir laden die besagte App also runter. Sagenhafte 1 von 5 Sternen versprechen uns einen guten Service sowie ein besonders einfaches Einkaufen. So tritt der erste Fehler, wie erwartet, bereits bei der Sprachauswahl auf: wir wählen Deutsch und bekommen Englisch. Also machen wir schnell unseren Speicherplatz wieder frei.

Wenn ich mich unbedingt online bzw. via Facebook über die neuesten Angebote vom Reisebüro meiner Wahl informieren wollen würde, hätte ich dies doch bereits getan. Hierzu braucht es keine gesonderte – lieblos ins Schaufenster geklebte – Aufforderung.

Social Media – wen interssiert’s?

Unser Bullshitradar hat bestens funktioniert – mit Mühe  und gemeinsamen Überlegungen konnten wir uns an einige zweifelhafteVersuche der Shops erinnern, ihre Kunden über Social Media, also soziale Netzwerke zu locken.

Zusammengefasst: Das Shopping-Center sollte zum realen Shoppen genutzt werden und nicht auch noch versuchen, uns in eine virtuelle Fangemeinde einbinden zu wollen. Mit einer Facebook Fanpage, einer schlecht funktionierenden App und kostenfreiem WLAN kann man sich heutzutage nicht mehr von allen anderen Einkaufsparadiesen abheben. Da muss von den Unternehmen einiges mehr kommen.

Ob das in Zukunft gelingt? Wir sind gespannt.

 

[AM_row ]

Einige Monate vorher: 

[/AM_row]