11 Jan

Shopkick 2 – How to „kicks“ it

Testbericht von Wiebke Schröder, Fabian Krone und Marius Lühmann

Shopping mit Apps – ein unbekanntes Terrain für uns drei! Shopkick ist im Oktober 2014 mit mehreren großen Handelsketten an Bord in Deutschland gestartet,  ohne dass wir sofort neugierig geworden sind. Sinn und Zweck von „shopkick“ ist es, „kicks“ zu sammeln, um diese dann gegen Prämien einzutauschen. Dies können Gutscheine von Rossmann, H & M oder Douglas sein. Die Installation lief reibungslos und schnell, bis wir zur Registrierung kamen! Wir sind keine Freunde von unnötiger Datenpreisgabe. Ein klarer Minuspunkt von dieser App!

Positiv zu erwähnen ist das Design, da es aufgebaut ist wie bei Twitter oder Instagram. Ein bekanntes Design erleichtert die Bedienung!
Verschiedenste Artikel einer Kategorie werden wie in Instagram angezeigt und man kann diese liken oder vormerken und dementsprechend im Laden die „kicks“ dafür sammeln.

Nach dem wir uns kurz in die App eingelesen und rumgespielt haben, musste natürlich der Praxistest her. Der Ortungsdienst zeigt alle erdenklichen Läden im Umkreis an. Wir entschieden uns für Edeka, um Nägel mit Köpfen zu machen.

Bei „shopkick“ bekommt man kicks, wenn man einen Laden betritt oder bestimmte Artikel scannt. Bei Edeka standen uns nur Produkte von Coca-Cola zur Verfügung. Technisch funktionierte die App einwandfrei, dem integrierten Scanner sei Dank. Schwupps  wurden die „kicks“ gutgeschrieben.
Blöd ist, dass man nicht bei jedem vorgeschlagenen Laden beide kicks-Optionen nutzen kann. Bei Edeka bekommt man beispielsweise keine kicks, wenn man den Laden betritt.

Fazit: Im Endeffekt hat uns diese App nicht überzeugt, da sie nur ein weiteres Suchtpotenzial bietet und ein entspanntes Shopping unmöglich macht.
Außerdem stehen die erhaltenen „kicks“ nicht in Relation zu den meisten Prämien. Shopkick ist mit Sicherheit etwas für die aggressiven Powershopper, aber nicht für den Otto-Normal-Verbraucher.

Für uns zur Zeit keine Shopping-Option!