17 Apr

Großeltern kommen auch ohne den ganzen Quatsch zurecht

… sieht Joen Dameron.

Wie „Social Media“ die Welt regiert…

 „Sag mal, bist du auf Facebook?“ Das ist die wohl meist ausgesprochene Frage in der Generation Y, wenn ich Bekanntschaften auf Partys jeglicher Art oder im Urlaub mache. Die jungen Leute gehen schon davon aus, dass man Facebook hat. Falls das nicht so ist, wird man gefühlt schräg angeschaut. Tja, sieht wohl ganz danach aus, als habe Social Media, insbesondere Facebook, uns in den Händen! Es ist schon fast ein Zwang, Facebook haben zu müssen und natürlich die Angst, nicht up to date zu sein. Nicht mehr die täglichen Änderungen des Profilbildes der Nachbarin mit „Duckface“ zu verfolgen oder nicht mitzubekommen, dass Kim Kardashian wieder 2 Kilo an ihrem Hintern zugenommen hat. Den A-Z Promis auf Facebook zu folgen und deren real life zu stalken, gibt einem das Gefühl dazuzugehören. Da stellt sich mir die Frage: „Wie haben es denn unsere Eltern ausgehalten?!“ Die haben sich wenigstens noch einen Kecks gefreut, ihre Lieblingsstars auf der Bühne zu sehen. Für uns ist das völlig normal, denn wir wissen ja bereits alles über unseren favourite star und welches Bild er gestern um 14:43 gepostet hat … Erschreckende Welt, dieses Facebook!

Wie “Social Media“ uns süchtig macht…

Social Media macht süchtig

Anhand dieser Statistik kann man erkennen, dass die Anzahl der aktiven Facebook-Nutzer in Deutschland von Januar 2010 bis Mai 2014 stetig gewachsen ist. Der beste Beweis dafür, dassFacebook nicht ausstirbt, sondern ganz im Gegenteil immer mehr Macht im Netz bekommt!

Social Media macht süchtig 2

So süchtig ist die Welt mittlerweile nach Facebook, gefolgt von QQ (China) und Whatsapp.

Die nachfolgende Abbildung fasst die Nutzerzahlen der einzelnen Netzwerke farblich schön zusammen:

Created by @JeremyWaite for @AdobeSocial

Created by @JeremyWaite for @AdobeSocial

TOP OR FLOP? – Auswirkungen von „Social Media“ auf die verschiedenen Generationen

Hätte mir vor 10 Jahren mal einer erzählt, dass wir irgendwann sogenannte „Smartphones“ besitzen, auf denen man drauf tatschen kann und sich dabei eine Datei namens „App“ öffnet, dem hätte ich wohl einen Vogel gezeigt! Nun ja … seit 2007 ist diese Art der Technologie auf dem Markt zu finden. Erschreckenderweise besitzen mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung so ein Teil!

Das Schlimmste ist, wenn man als Jugendlicher kein Smartphone besitzt, dann ist man echt uncool. Ich brauche mich nur im Bus umsehen und mir fällt sofort ins Auge, wie wichtig diese Smartphones bei den pubertierenden Kindern sind. #1 im Leben, wichtiger als Familie, Freunde oder Schule! Verständlich dass unsere Großeltern die Köpfe schütteln und vieles nicht verstehen. Klar, denn für unsere lieben Großeltern gibt es weit aus wichtigere Dinge im Leben. Für uns bricht ja schon eine Welt zusammen, wenn unser Smartphone ausgeht und wir nicht bei Facebook oder WhatsApp erreichbar sind. Meine französische Oma in der Guadeloupe besitzt kein Internet und hört sogar noch CD’s über ihre hochmoderne Stereoanlage 😉 UND ich habe es dort auch vier Wochen ausgehalten.

Laut einer Umfrage des deutschen Sicherheitsmagazins IT SecCity.de nutzen 33 Prozent der Befragten (50 +) soziale Netzwerke. Mehr als 50 Prozent von denen besitzen ein Smartphone und haben einen Account bei Facebook. Meine Eltern sind nun auch social media addicted. Sie besitzen ein iPad und jeweils ein Smartphone. WhatsApp besitzen sie ebenfalls! Wir können nun via Chat kommunizieren. Kurios diese ganze Geschichte … Schließlich können sie mitverfolgen, wie oft ich mein Bild oder meinen Status ändere und manchmal werde ich darauf angesprochen!

Auf einer Seite hat WhatsApp seine Vorteile, denn man weiß binnen Sekunden, wo der andere sich grade aufhält und wie lange man noch sturmfrei hat. Jedoch kann es auch wirklich nervig sein, wenn man zusammen am Tisch sitzt und sie mit ihren Smartphones rumdaddeln. Ich meine, ich möchte mich gerne unterhalten und wissen, wie deren Tag war. Und nicht ständig bei WhatsApp online sein oder bei Facebook sehen, dasa Vin Diesel gerade sein neues Tanzvideo gepostet hat. NEIN, ich möchte Kommunizieren!!! Was mir allerdings noch mehr in der Seele weh tut ist, wie das iPad leiden muss, wenn mein Papa mit seinen Wurstfingern mit voller Kraft auf diesen Link rauf drückt und sich auch noch wundert, dass es sich beim 3. Mal immer noch nicht öffnet! 😀 Gefühl ist dort das Stichwort! Oder noch besser: Man kauft sich gar nicht erst so einen hochmodernen Touch- Kasten.

Mein Fazit

Top:

  • Kommunikation in Sekundenschelle
  • Schnelle Mitteilungen (Fotos, Sprachaufnahmen etc.) all over the world versenden
  • Kontaktpflege einfacher
  • Technologie bleibt nie stehen
  • Großeltern kommen auch ohne den ganzen Quatsch zurecht

Flop:

  • Generation Y wird sehr beeinflusst
  • Datenschutz wird nicht berücksichtigt à sehr gefährlich, insbesondere für Kinder
  • Kommunikation über Festnetz wird immer weniger

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